Gesamtverein   RESGWalsum RESG - Pressestelle  Rote Teufel ließen Calenberg wieder keine Chance RESG Walsum – SC Bison Calenberg (11:1) 20:2 Wie beim Pokalspiel vor zwei Wochen hatten die Gäste aus Niedersachen am Beckersloh nichts zu melden. Dieses Mal stand sogar eine zwei hinter dem Ergebnis. Im Vergleich zum letzten Spiel hatten die Bisons aber mehr Spieler dabei, Luther und Johansson waren dieses Mal aber nicht dabei, sie weilten im Urlaub. Ex – Bison Milan Brandt war ebenfalls in der Halle und schaute sich die Schmach seines Ex – Vereins an. Rund 100 Zuschauer in der spärlich besetzten Halle hatten sichtlich ihren Spaß beim Spiel und den vielen Toren. Aufgrund der Ausgangslage waren die Fans nicht so zahlreich da, auch wenn das letzte Hinrunden Heimspiel deutlich mehr Zuschauer verdient gehabt hätte. Auch der Fanclub passte sich dem an und die Trommel schwieg ausnahmsweise Mal. Christopher Berg hatte mit seinen fünf Treffern deutlichen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft, Rainer Lorz machte einen soliden Job im Tor und konnte einige Angriffsversuche erfolgreich abwehren. Fünf Minuten mussten die Zuschauer auf das erste Tor von Xavier Berruezo warten. Eine Minute später erhöhte Berruezo auf 2:0. Bis zur 14. Minute erhöhten Sturla und zweimal Berg auf 5:0. In der 15. Minute durften die Gäste das erste Mal jubeln, Marvin Stoffle traf zum 5:1 Anschlusstreffer. Danach ging es weiter mit der schonungslosen RESG - Offensive und bis zur Halbzeit schossen wieder doppelt Berg, Queiros, Nusch und zweimal Nuno Rilhas das Ergebnis auf 11:1 nach oben. Die Calenberger versuchten mitzuhalten, konnten aber nichts entgegensetzen. Torhüter Roman Kaas war dementsprechend bedient. Felipe Sturla eröffnete in der zweiten Halbzeit das Torfestival und traf zum 12:1. In der 31. Minute musste Rainer Lorz nochmal hinter sich greifen, Manuel Bässler konnte sich für die Gäste noch in die Scorerliste eintragen. Sturla traf in derselben Minute zum 13:2. Rilhas war in der 34. Minute nochmal zur Stelle und schoss das 14:2. In der 37. Minuten gab es einen Doppelschlag von Sturla und Haas, eine Minute später erzielte Haas das 17:2. Christopher Berg durfte in der 41. Minute nochmal jubeln, Pedro Queiros schoss aus der Distanz und traf in der 43. Minute zum 19:2. Kurz vor der 20 nahmen die Roten Teufel das Tempo raus und ließen es ruhiger angehen. Die Zuschauer in der Halle wurden langsam nervös, schließlich wollten sie unbedingt das 20 Tor für die RESG sehen. Sekunden vor dem Ende und unter lautem Jubel gelang Rilhas der Endstand zum 20:2. In einem sehr fairen Spiel mit insgesamt 3 Teamfouls (zwei Walsum/eins Calenberg) haben die Roten Teufel sich für die kommenden Aufgaben warm geschossen, dementsprechend zufrieden war Trainer Günther Szalek nach dem Schlusspfiff. Obwohl er mit Hälfte eins zufriedener war als mit Hälfte zwei: „In der ersten Halbzeit waren wir konzentrierter als in der zweiten. Wir haben den Schwerpunkt auf Ballkontrolle gelegt und haben viele Pässe gespielt und die Konzentration hochgehalten.“ Ein rund um zufriedener Tag für alle Beteiligten. Zweiter Platz gehalten, auch wenn man zwischendurch Tabellenführer war aber Herringen gab sich gegen Cronenberg keine Blöße. Das Spiel Remscheid gegen Darmstadt musste abgesagt werden, nachdem der Spielerbus der Darmstädter auf der Autobahn liegen geblieben ist. Platz zwei ist definitiv drin, wenn Herringen am letzten Spieltag in Remscheid patzt winkt sogar noch der Platz an der Sonne. An Ostern nächste Woche ruht der Ball, am 22. April geht es mit dem Pokal Heimspiel gegen Düsseldorf weiter. Das Halbfinal – Derby wird alle Beteiligten nochmal fordern, ein Finaleinzug wird ein hartes Stück Arbeit. Statistiken zum Spiel RESG Walsum: T. Wahlen ©, R. Lorz, M. Vila Gallaguet, C. Berg, C. Nusch, S. Haas, N. Rilhas, P. Queiros, X. Berruezo, F. Sturla – SC Bison Calenberg: R. Kaas, J. Kuley, S. Leitmann, S. Kirnig, D. Kuczynski, R. Johansson, M. Bässler, H. Philipp, M. Stoffle ©, A. Fragapane Schiedsrichter: A. Sörensen/ M.Wittig Zeitstrafen: RESG 0 SCB 0 //  Teamfouls: RESG 2 SCB 1 // Zuschauer: 100 RESG – Pressestelle  Knapper Auswärtssieg der RESG in Recklinghausen RHC Recklinghausen – RESG Walsum (3:2) 6:7 Wie zu erwarten haben sich die Gastgeber ordentlich rein gehangen und das Team der RESG gefordert. Mit 3:2 ging es für Recklinghausen sogar in die Halbzeit und der eine oder andere Zuschauer in der Heinrich – Auge Halle träumte schon von einem Sieg gegen den deutschen Rekordmeister. In einer spannenden Schlussphase hatte Walsum schließlich die Nase vorn Rainer Lorz saß für den verhinderten Tobias Wahlen zwischen den Pfosten. Xavier Berruezo gelang in der dritten Spielminute schon der Führungstreffer, Niklas Nohlen konnte diesen in der 10. Minute aber wieder egalisieren. Nohlen erwies sich in dem Spiel besonders treffsicher, immerhin gelangen ihm vier Treffer. Eine Minute nach seinem Ausgleichstor war Pedro Queiros zur Stelle und traf für die erneute Führung für die Gäste. Niklas Nohlen war aber erneut zur Stelle und glich in der 12. Minute wieder aus. Die Zuschauer sahen ein spannendes Spiel, indem sich beide Teams nichts schenkten. Philipp Wagner markierte in der 17. Minute die 3:2 Halbzeitführung für die Vester. Walsum ließ die letzte Konsequenz vor dem Tor vermissen, sodass die Führung für die Gastgeber in Ordnung ging. Christoph Rindfleisch brachte sein Team mit 4:2 in Front (29.). Xavier Berruezo konnte zwei Minuten später aber wieder auf 4:3 verkürzen. Pedro Queiros musste in der 33. Minute mit „blau“ vom Feld. Ein Umstand den besonders Szalek wieder ärgerte, da Queiros nach wie vor mit den Schiedsrichtern diskutiert und diese nur darauf warten ihn zu verwarnen. Recklinghausen konnte aus der Überzahlsituation und dem Penalty allerdings nichts Zählbares rausholen, stattdessen schlug Felipe Sturla in der 34. Minute zu und glich zum 4:4 aus. Bis zur 35. Minute stand es 8:1 an Teamfouls gegen die RESG, obwohl das Spiel im ganzen Verlauf immer fair geführt wurde. Sebastian Haas drehte die Partie mit seinem Treffer in der 36. Minute zum 4:5. Ein schönes Tor von ihm, bitterer Beigeschmack kam von der Tribüne mit dem Zwischenruf: „Deutschland hat ein Tor geschossen“. Eine Anspielung darauf, dass im Team der RESG hauptsächlich Ausländer spielen würden. Trainer Günther Szalek reagierte hinter der Bande sichtlich genervt und hätte sich in diesem Fall eine Reaktion der Schiedsrichter gewünscht. Wenn man sonst keine Argumente hat, muss man sich mit solchen Zwischenrufen wohl weiterhelfen, schade Recklinghausen aber das habt ihr echt nicht nötig. Gespielt wurde natürlich auch weiterhin noch. Miguel Vila musste in der 46 Minute mit „blau“ vom Platz. Den fälligen Penalty konnte Nohlen zum 5:5 verwandeln. Die letzten Minuten wurde es nochmal richtig spannend und beide Mannschaften drehten in der Schlussphase des Spiels nochmal auf. Sebastian Haas gelang in der 47. Minute die erneute Führung. Zunächst gelang Nohlen in der 48. Minute wieder das Tor zum Ausgleich, Sebastian Haas machte in derselben Minute dann aber den Sack zu und traf zum 6:7 Endstand. Eine verrückte Schlussphase ging so zu Ende und drei weitere Punkte wandern auf das prall gefüllte RESG Konto. Trainer Szalek war zufrieden über den Sieg, an der einen oder anderen Stelle sieht er allerdings noch Verbesserungspotential, auch bei seinem Ersatztorwart: „Auch, wenn Rainer durchgespielt hat, sieht man an der einen oder anderen Stelle noch, dass ihm etwas Spielpraxis fehlt.“ Die letzte Konsequenz ließen seine Vorderleute aber im Angriff vermissen, auch hier ist im Hinblick auf die Play – offs noch Potential nach oben: „Die Präsenz war das ganze Spiel über da, haben auch gut in der Defensive gearbeitet. Die Jungs haben bis zum Tor sehr konzentriert gespielt, allerdings hat dann im Abschluss die letzte Konsequenz gefehlt. Die Disziplin muss stimmen im Hinblick auf die Play – offs.“ Zwei Spieltage sind bis zum Start noch zu absolvieren. Durch die Niederlage von Herringen in Iserlohn hat der Spitzenreiter nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Roten Teufel. Zum letzten Heimspiel in der Hinrunde sind die Bisons aus Calenberg nochmal zu Gast am Beckerlsoh. Zum letzten Auswärtsspiel geht es dann zu den Moskitos aus Wuppertal. Statistiken zum Spiel RHC Recklinghausen: D. Jakubiak, L. Andrioff, P. Wagner, Chr. Rindfleisch, M. Schürmann, N. Nohlen, Niko Nohlen, M. Angenendt, D. Cholewinski, F. Teelen RESG Walsum: R. Lorz; Chr. Paß M. Vila Gallaguet, C. Nusch, X. Berruezo, F. Schmidt, N. Rilhas, P. Queiros, F. Sturla. Schiedsrichter: P. Thissen/ M. Wittig Zeitstrafen: RHC: 0 RESG: 2 – mal zwei Minuten (P. Queiros/33. / M. Vila/46.) // Teamfouls: RHC 3 RESG 9 RESG – Pressestelle (c) RESG Walsum / Rollhockey