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Vereinsgeschichte

Vorwort

Die RESG und sein Präsidium sind stolz darauf, eine nunmehr 70 jährige Vereinsgeschichte zu haben. In diesen Jahren konnte die RESG große Erfolge feiern, musste aber auch durch sportliche und vereinsinterne Täler gehen. An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass sich das Engagement der Vereinsführung aber auch der Sportler, der Eltern und der Sponsoren dem Verein immer wieder geholfen haben diese Täler zu meistern und unserem Verein und seinen Aktiven immer eine sportliche und menschliche Perspektive geboten zu haben. Wir möchten Euch an dieser Stelle ein wenig an unserer Geschichte teilhaben lassen. Deshalb haben wir versucht unsere Geschichte zu dokumentieren. Wir wünschen Euch viel Spaß bei unserer Reise in die Vergangenheit der Kunstlaufabteilung der RESG.

 

Rollkunstlauf

 

Die Kunstlauf Abteilung ist ein beachtlicher Bestandteil innerhalb des Gesamtvereins. Zwar agieren wir immer ein wenig im Schatten unserer sehr erfolgreichen Rollhockey Abteilung - unserem Aushängeschild - haben uns aber im Verlauf eines halben Jahrhunderts mehr und mehr zu einer der Kunstlaufschmieden in NRW etabliert. Die RESG war bei fast allen Gründungen der Kunstlaufverbände als Gründungsmitglied von Anfang an dabei. Dadurch konnte der Verein erheblich dazu beitragen, dass sich die Interessen der Kunstlauf-Vereine bündeln und somit ein größeres Gewicht in Deutschland erreichten. Seit Bestehen des Vereins erzielten die Rollkunstlaufsportler immer wieder in regelmäßiger Folge herausragende Ergebnisse im Einzel- / Paar- und Gruppenlauf auf nationaler und internationaler Ebene. Wir können leider nicht alle Highlights hier unterbringen, möchten Ihnen aber ein paar Stationen unserer Geschichte im Detail näherbringen.

 

Als unsere Pioniere der "ersten Stunde" die RESG Walsum im Jahre 1937 aus der Taufe gehoben hatten, geschah dies in der festen Absicht, neben einer Rollhockey- auch eine Kunstlauf Abteilung aufzubauen. "Die ersten Anfange waren natürlich beschwerlich, aber wir schafften es, denn Motivation und Eifer waren riesengroß", erinnert sich Else Neugebauer, die damals noch ihren Mädchennamen "Hibbeln" trug.

 

Zusammen mit Lonny Kaufmann, Maria Koppitz, Marianne Freund, Helmy Hußmeier, Anneliese Ponse – es gehörten noch einige mehr dazu - folgten nach den ersten Laufversuchen schon die ersten Pflicht- und Kürläufe. Der Inhalt war noch nicht so anspruchsvoll wie heute, aber Leistung war dennoch gefragt. Der Trainingsfleiß zahlte sich bereits nach einer kurzen Zeit aus. In der Gestaltung von Kurven, Bögen und Figuren auf Rollschuhen ließ sich der Fortschritt erkennen.

 

Groß war die Freude dann 1940, als die junge Else Neugebauer den ersten größeren sportlichen Erfolg errang. Sie konnte im Rollkunstlauf die Gebiets- und Gaumeisterschaft erringen. Die "Hochburgen" im Rollkunstlauf waren in jener Zeit die Städte Dortmund und Essen. Als nach dem 2. Weltkrieg (Mai 1945) die Anlage in der Römerstrasse nach mühevollen Aufbauarbeiten von den Aktiven der RESG Walsum wieder benutzt werden konnte, wurde auch die Kunstlaufabteilung wieder aktiv.

 

Im Jahre 1947 kam der aus der Breslau stammende Herbert Stephan zur RESG Walsum. Er interessierte sich für den Kunstlauf „auf Rollen“. Bei Teilnahmen an vielen Lehrgängen und an Meisterschaften konnte sich dieser ein großes Fachwissen aneignen, von dem schließlich die jungen Sportler der Walsumer Kunstlauf Abteilung profitierten. Der Kampfrichter- und Kunstlaufobmann von Nordrhein Westfalen und spätere Stellvertreter im Gremium der Kunstlauf Kommission des deutschen Rollsport Bundes hatte erheblichen Anteil daran, dass Else Hibbeln bald zur deutschen Spitzenklasse gehörte und 1952 in Nürnberg bei den Deutschen Meisterschaften der Damen Klasse den 2. Platz belegte. Das war ein ganz toller Erfolg und auch weiterer Ansporn für die anderen Kunstlaufsportler der RESG.

 

Rauschende Feste

 

In der Zeit der 50er Jahre, als die glanzvolle Ära unserer Rollhockey Sportler begann, fanden im Walsumer Rollsportstadion an der Römerstrasse häufig große Abendveranstaltungen statt, an denen sich die Zuschauer in großen Massen beteiligten. Sie strömten in die "Arena" und hatten allen Grund dazu. Stars, wie das vierfache Weltmeister Paar Ria und Paul Falk, das Meisterpaar Marika Kilius / Franz Ningel , Weltmeisterin Lotte Cadenbach, Weltmeister Karl-Heinz Losch, Europameister Karl Waldeck, Lothar Müller, Irma Fischlein, Marga Schäfer und einige mehr stellten damals auf der Außenbahn unter Tiefstrahlern ihr großartiges Können unter Beweis, rissen das Publikum zu Beifallsstürmen hin. Diese rauschenden Feste auf der Anlage, die natürlich auch entsprechend ausgestattet war, endeten nicht selten mit einem Feuerwerk und einen Tanzvergnügen, wenn es die Witterung erlaubte.

 

"Es waren herrliche Zeiten" schwärmt Else Neugebauer noch heute und viele Walsumer älteren Jahrgangs werden sich ebenfalls erinnern.

 

Die Kunstlauf Abteilung der RESG Walsum blühte unter diesem günstigen Einfluss immer mehr auf. Außer Else Neugebauer waren es die Läuferinnen Doris Ruppel, Margrit Werner, Wilma Liebchen, Hildegard Gockel, die sich leistungsmäßig harte Konkurrenz lieferten. Hildegard Gockel und Wilma Liebchen nahmen immerhin auch an den deutschen Jugendmeisterschaften teil, wenn es auch nicht zu einem Platz auf dem Treppchen reichte.

 

Nach den glanzvollen Zeiten bei der RESG Walsum machte sich irgendwann auch in der Kunstlauf Abteilung eine Flaute bemerkbar, wie sie eigentlich ganz natürlich hin und wieder in Sportvereinen auftritt. Mit Besorgnis sah man in die Zukunft, als die Laufbahn im Rollsport-Stadion wegen Bergschäden nicht mehr für den Sportbetrieb zu benutzen war. Die Umstellung auf das glatte Parkett in der Walsumer Sporthalle verursachte einige Schwierigkeiten, die zu überwinden es eine gewisse Zeit bedurfte.

 

Das 25jährige Vereinsjubiläum

Das 25jährige Vereinsjubiläum im Jahre 1962 wurde sportlich und gesellschaftlich ausgezeichnet gestaltet. Die herausragende Läuferin dieser Zeit war Rita Krampen. Unter der Trainingsleitung der Fachwartin Else Neugebauer stand der Breitensport weiterhin im Vordergrund. Es wuchsen aber auch veranlagte Talente heran. Die Zahl der Schüler und Jugendlichen nahm ab 1963 wieder rapide zu.

 

Show auf Rollen

Einen ganz großen Erfolg verbuchte die Kunstlauf Abteilung dann am 01. Februar 1964, als erstmals eine buntschillernde Karnevals Show auf Rollschuhen in der Walsumer Sporthalle durchgeführt wurde. Diese Veranstaltung hatte außerdem einen "werbewirksamen" Effekt. Monika Pribil, Heinz Meißner, Karin Gnosa und Rosemarie Wittek waren damals die herausragenden "Stars". Diese närrische Show fand selbstverständlich alle Jahre ihre Wiederholung und dauert bis heute an. Natürlich immer neu gestaltet unter anderem Motto.

 

Franz Ningel kam

Einen guten Griff tat die Kunstlauf Abteilung der RESG, als sie am 01. September 1972 den Exweltmeister Franz Ningel als Trainer gewinnen konnte. Unter seiner Leitung zeigte sich schon nach kurzer Zeit ein enormer Leistungsanstieg bei den veranlagten Talenten, die es genügend gab. Alle Erfolge, die von Läuferinnen und Läufer der RESG Kunstlauf Abteilung in den darauffolgenden Jahren bei Meisterschaften und Klassenprüfungen errungen wurden, aufzuzählen, würde hier zu weit führen. Die herausragenden Ereignisse sind nachfolgend in einer kleinen Bilanz zusammengefasst:

 

1972

Deutsche Junioren Meisterschaft in Essen: Simone Neugebauer / Detlef Kleinmann erreichen im Paarlauf den 3. Platz. Landesmeisterschaft : 3. Plätze für das Senioren Paar Neugebauer / Kleinmann und Martina Over in der Junioren Klasse. 2. Platz für Roland Schewe in der Junioren Klasse sowie das Neulings Paar Martina Over / Roland Schewe.

 

1973

Jugendbestenwettbewerb : RESG Walsum erfolgreichster Verein von NRW. Von neun Teilnehmerinnen stiegen sieben auf das "Treppchen". Deutsche Meisterschaft in Freiburg : Das Paar Simone Neugebauer / Detlef Kleinmann errang in der Senioren Klasse den 1. Platz und stieg in die deutsche Meisterklasse auf.

 

1974

Deutsche Meisterschaft in St. Ingbert : Simone Neugebauer / Detlef Kleinmann belegen im Paarlauf in der Meisterklasse einen beachtlichen 5. Platz. Im NRW-Kader: Martina Over und Simone Neugebauer. A-Kader: Detlef Kleinmann. B-Kader: Sabine Szyska und Carola Kautz

 

1976

Norddeutsche Meisterschaft in Bremerhaven : Bei den Juniorinnen holt Martina Over den Titel. Jugendbestenwettbewerb in Remscheid : 1. Plätze für Petra Szyska und Susanne Plich. Norddeutsche Meisterschaft in Walsum: 2. Platz für die Vierer Gruppe mit Susanne May, Sabine Szyska, Michaela Laudien und Simone Kleinmann.

 

1977

Bundesoffene Landesmeisterschaft in Dortmund : In der Senioren-, Junioren- und Schüler Klasse gingen insgesamt sieben 1. Plätze und sieben 2. Plätze an die RESG Walsum. Norddeutsche Meisterschaft: Die Vierer Gruppe der RESG erlief sich in Bremerhaven erneut die Vizemeisterschaft.

 

1978

Die Vierer Gruppe der RESG Walsum in der Besetzung mit Sabine Szyska, Susanne May, Martina Over und Michaela Laudien landete einen ganz großen sportlichen Höhepunkt. In Berlin erliefen sich die RESG Teenager erstmals die Norddeutsche Meisterschaft. Großen Anteil an diesem gelungenen Wurf hatte auch ihr Trainer Franz Ningel.

 

1980

Das Paar Judith Möller / Oliver Kellermann wurden Landesmeister in der Neulings Klasse. Bei der Norddeutschen Meisterschaft belegten sie den 3. Platz.

 

1981

In der Nachwuchs Klasse erliefen sich Judith Möller / Oliver Kellermann die Landesmeisterschaft. Petra Szyska belegte den 2. Platz in der Nachwuchs Klasse und die Vierer Gruppe wird dritter. Das alles in Walsum.

 

1982

Das RESG Paar Möller / Kellermann erneuert in Dortmund den Landesmeistertitel und schafft den Aufstieg zur Meister Klasse. Die Vierer Gruppe der RESG schafft bei der Norddeutschen Meisterschaft den 4. Platz.

 

Die gute Arbeit von Trainer Franz Ningel, der in "seiner besten Zeit" auf dem Eis zuerst mit Marika Kilius und dann mit Margret Göbl - beide wurden auch ein Ehepaar - im Paarlauf zur europäischen Elite zählte, hatte also reichlich Früchte getragen. Der Umgang mit den jungen Rollkunstlauf Sportlern machte ihm viel Spaß. So war es eine dicke Überraschung, als es im Februar 1982 zu einer Trennung kam.

Nach der Sommerpause 1982 übernahm die 25 jährige Annette Ziegenhagen das Training bei der RESG Walsum. Die hübsche Diplom Trainerin ging mit viel Eifer an ihre Aufgabe. In Buschofen bei Bonn wohnhaft, musste sie immer wöchentlich zweimal mit dem Auto nach Walsum zum Training fahren. Das war auf die Dauer zu beschwerlich. Im guten Einvernehmen trennte man sich. Die RESG konnte jedoch Franz Ningel zu einer Rückkehr motivieren. Mit dem "Altmeister" ist man halt immer gut gefahren.

 

1983

Judith Möller und Oliver Kellermann wurden Landesmeister in der Meisterklasse. Das war ein großer sportlicher Höhepunkt. Bei der Europameisterschaft in Frankreich schafften die Walsumer den 4. Platz. Dann ging das hoffnungsvolle Paar auseinander, weil sich Judith für den Einzellauf entschied.

 

1984

Landesmeisterschaft der Neulings-Klasse in Walsum: Petra Sadowski behauptete sich auf dem 1. Platz. Nicole Schrörs erreichte Platz 3 und Britta Fröbus den 4. Platz. Zum Jahresende bildeten Nicole Schrörs und Oliver Kellermann ein neues Paar und konnten sich auf Anhieb für die Teilnahme an der "Meisterschaft" 1985 qualifizieren.

 

1985

Landesmeisterschaft in Walsum: Karin Otten und das Paar Nicole Schrörs / Oliver Kellermann behaupten sich auf dem 1. Platz. Norddeutsche Meisterschaft in Bremen: Petra Sadowski erkämpft sich einen beachtlichen 3. Platz. Beim internationalen Schaulauf Turnier in Winschoten erreichte Susanne May und die große Gruppe einen beachtlichen 4. Platz bei einer Konkurrenz von sechzehn Teilnehmern.

 

1986

Landesmeisterschaft der Neulinge in Walsum. Kerstin Bachor und Gesa Hilgenberg behaupten sich auf den 1. Platz in ihrer Gruppe. Norddeutsche Meisterschaft in Bremen: Karin Otten wurde 1. in der Nachwuchsklasse. Das Paar Nicole Schrörs / Oliver Kellermann behaupten sich als Junioren Meister. Bei der deutschen Jugendmeisterschaft in Weil und der deutschen Meisterschaft in Stuttgart belegten Sie jeweils den 3. Platz. Ein hoffnungsvolles Laufpaar, das auch zukünftig noch viel erreichen kann.

 

Abteilungsleiterin Else Neugebauer, Trainer Franz Ningel sowie Jugend Vorsitzender Helmut Kellermann sind die Garanten dieser Abteilung, aus der man sicherlich noch viel erfreuliches hören wird. Unser Dank gilt allen Mitarbeitern und Helfern sowie den Eltern, die in der Vergangenheit durch ihr Mitwirken dieser Abteilung nützlich waren. Es sind eine ganze Menge.

 

2004

Nach internen Abstimmungen verließ ein Großteil der Leistungsläuferinnen mit der Trainerin Katharina Finke die RESG und gründete einen neuen Verein.

 

2005

Franz Ningel gibt seinen Abschied nach jahrelanger Cheftrainertätigkeit der RESG Rollsportabteilung ab und übergibt den Stab an Karin Engstfeld, die neben der Leistungsabteilung des REV Gruga Essen nun auch die Geschicke der Leistungsabteilung der RESG Walsum leiten soll. Karin Engstfeld greift auf eine über 30 jährige Trainererfahrung zurück und hat in den vergangenen Jahren große Rollkunstläufer(innen) betreut die es zu internationalen Titeln schafften.

 

2006

Hannes Schrank unterstützt ebenfalls die Leistungsgruppe der RESG Walsum mit seiner Erfahrung und Kompetenz. Als rechte Hand von Karin Engstfeld ist er ebenfalls für die Leistungsgruppe von großen Wert und bringt neben dem wichtigen Konditionstraining auch seine Trainerkompetenz in das Team ein. Des weiteren ist Hannes Schrank auch für die Sichtung weiterer Talente in den unteren Jahrgängen ein wichtiger Baustein im Konzept der RESG. Läuferinnen der RESG werden in den DRlV Perspektivkader nominiert. Damit konnte die RESG nach der Spaltung der Abteilung in 2004 erstmals wieder neue Kaderläuferinnen vorweisen. Vordere Plätze werden unter anderem bei den NRW Landesmeisterschaften und den deutschen Meisterschaften erreicht.

 

2007

Das Konzept der Leistungsabteilung unter Karin Engstfeld und Hannes Schrank zeigt erste Erfolge. Weitere Läuferinnen werden in den DRIV Perspektivkader nominiert. Es folgen weitere Topplatzierungen bei den NRW Landesmeisterschaften, den Norddeutschen Meisterschaften und der deutschen Meisterschaft.

 

2008

Landesmeisterschaft in Walsum: Platz 3 in Pflicht, Kür und Kombi für Jennifer Ziolkowski (Schüler A). Platz 1 in Pflicht und Kombi, Platz 2 in Kür für Daniela Aladi (Schüler B). Platz 3 in Pflicht für Ann-Kathrin Boehmer (Schüler B).

Norddeutsche Meisterschaft in Bremerhaven: Jennifer Ziolkowski Platz 3 in der Pflicht. Daniela Aladi Platz 1in Pflicht und in der Kombination. Maike Gangelhoff Platz 3 in Pflicht, Platz 1 in Kür und Kombi.

Deutsche Meisterschaft in Walsum: Platz 3 in der Kür und Platz 1 in der Kombination für Daniela Aladi (Schüler B). Platz 2 in der Pflicht und in der Kombination für Maike Gangelhoff (Schüler C).

2009

Die RESG gewinnt die Niederrheinmeisterschaft.
Aus finanziellen Gründen muss sich die RESG im Herbst von Karin Engstfeld und Hannes Schrank trennen. Erwartungsgemäß zieht dieser bittere Schritt auch den Verlust einiger erfolgreicher Läuferinnen mit sich. Neue Cheftrainerin wird Sarah Schweitzer.

2010

Lisa Jakisch, frühere RESG Läuferin, die seit 2004 in Hamborn war, trennt sich von ihrer Trainerin und wechselt den Verein. Für optimale Trainingsbedingungen schließt sie sich zwei Vereinen an. Dem REV Gruga Essen, wo sie von Landestrainerin Karin Engstfeld betreut wird und ihrer alten Heimat, der RESG. Sie wird für die Europameisterschaft und für die Weltmeisterschaft nominiert. Bei der EM läuft es nach dem kurz zuvor erfolgten Trainerwechsel nicht so gut. Aber bei der WM brilliert sie mit einer klasse gelaufenen Kurzkür, die sie auf Platz 5 brachte. Die Kür lief nicht ganz so hervorragend, aber mit einer Endplatzierung auf Rang 9 unter der Weltelite, kann sie sehr stolz auf sich sein.

2011

Aus gesundheitlichen Gründen kann die erfolgreiche Läuferin Lisa Jakisch in diesem Jahr nicht an den großen Meisterschaften teilnehmen. Die RESG kann eine weitere Trainerin engagieren. Michaela Kurek, frühere RESG Läuferin unterstützt nun Sarah Schweitzer bei ihrer Arbeit.

2012

Die gute Arbeit an der Basis zahlt sich aus. Die Platzierungen bei Wettbewerben werden immer besser und einige hoffnungsvolle Nachwuchstalente reifen heran. Anders als in vielen anderen Sportvereinen hat die Kunstlaufabteilung keine Nachwuchssorgen, im Gegenteil. Im Frühjahr des Jubiläumsjahres gibt es eine Warteliste auf der bis zu 20 Kinder auf Aufnahme in den Verein warten. Leider sind unsere Kapazitäten durch vorgegebene Hallenzeiten begrenzt. Auch sind unsere beiden Trainer im Dauereinsatz und berufliche oder gesundheitliche Ausfälle können wir kaum kompensieren. Der Vorstand entschließt sich einen dritten Trainer einzustellen und hat großes Glück. Die RESG kann Hannes Schrank wieder für sich gewinnen. Zunächst zwar nur für einen Tag, aber wer weiß!